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Gültig für Männer und Frauen: Warnsignale für Fruchtbarkeitsstörungen

Wenn sich ein Paar seinen Kinderwunsch erfüllen möchte, sich eine Schwangerschaft aber auch nach einigen Monaten nicht einstellt, können organische Ursachen damit in Zusammenhang stehen. Beide Partner sollten auf die Signale ihrer Körper achten, um gesundheitliche Störfaktoren möglichst früh zu erkennen und mit der Hilfe ihres Facharztes behandeln lassen. Allerdings gilt für Männer und Frauen gleichermaßen: Nicht alle organisch bedingten Ursachen einer verminderten Fruchtbarkeit müssen Symptome hervorrufen.

Fruchtbarkeitsstötung Kinderwunschzentrum FruchtbarkeitsmassageBei einigen Signalen sollten Frauen mit Kinderwunsch allerdings den fachlichen Rat ihres Gynäkologen suchen. Dazu gehören deutliche wahrnehmbare Zeichen für eine Zyklusstörung. Der normale weibliche monatliche Zyklus bewegt sich zwischen 26 und 36 Tagen. In dieser Zeit reift ein Ei heran und wird nach nicht vollzogener Befruchtung wieder abgestoßen. Kommt es zu Zwischenblutungen, extrem langen Abständen zwischen den einzelnen Blutungen oder auch zu einem übermäßigem Blutverlust während der Menstruation, kann dieser sensible Kreislauf gestört sein. Dann ist es durchaus möglich, dass kein Ei die befruchtungsfähige Reife erreicht. Aus diesem Grunde sollten Frauen mit Kinderwunsch dafür Sorge tragen, dass Unregelmäßigkeiten fachärztlich beurteilt werden. Auch folgende Symptome können unter Umständen auf eine verminderte oder nicht vorhandene Fruchtbarkeit hindeuten: ständige Unterleibsschmerzen, unerklärliche Gewichtsveränderungen, und sogar eine chronische Akne können auf Krankheitszustände im Körper hindeuten, die eine Schwangerschaft verhindern.

Auch bei Männern gibt es eine Reihe von Faktoren, die zu einer Unfruchtbarkeit führen können. So sollte jede Veränderung der normalen Hodengröße dem Facharzt vorgestellt werden. Dazu gehören auch Veränderungen an nur einem Hoden. Unerklärliche Gewichtsveränderungen können ebenfalls auf organisch unerwünschte Prozesse hindeuten. Infektionserkrankungen wie Mumps oder eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Chlamydieninfektion können in der Folge Fruchtbarkeitsprobleme mit sich bringen. Häufige Harnwegsentzündungen beeinflussen die Zeugungsfähigkeit nicht direkt, können aber ein Indiz für Störungen des Immunsystems sein. Nicht selten sind auch erbliche Faktoren verantwortlich für die Unfruchtbarkeit. In diesem Falle muss die eigene Familiengeschichte zu Rate gezogen werden.

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