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Fruchtbarkeitsbestimmung – Wege für eine gezielte Schwangerschaft

Methoden der Fruchtbarkeitsbestimmung

Jede Frau hat einen individuellen monatlichen Zyklus, der sich in unfruchtbare und fruchtbare Tage gliedert. Die Kenntnis über den Verlauf dieses Zyklus kann sowohl zur Schwangerschaftsverhütung als auch für die Erfüllung eines Kinderwunschs angewendet werden. Wer ganz gezielt eine Schwangerschaft plant, sollte sich mit seinem individuellen Zyklus vertraut machen. Nicht immer müssen gleich Medikamente oder Hormone eingesetzt werden, sollte es mit einer Schwangerschaft nicht gleich klappen. Oft sind diese einfachen Kenntnisse über den Zyklus schon Erfolg bringend. Empfehlenswert ist es immer, den Gynäkologen mit einzubeziehen. So können Unsicherheiten ausgeschaltet werden. Folgende Methoden sind für eine Fruchtbarkeitsbestimmung möglich. Die Billingsmethode, die Eisprungbestimmung, der Ovulationstest, Speichel- und Zervixschleim-Tests, Symptothermale Methode und der Zykluscomputer.

Natürliche Zeichen der Fruchtbarkeit

Der Zyklus jeder Frau ist individuell verschieden und der Eisprung findet im Verborgenen statt. Daher ist es bei einer geplanten Schwangerschaft sinnvoll, die individuellen natürlichen Zeichen für einen Eisprung zu kennen und auch das Wissen, wie der Zeitraum der höchsten Fruchtbarkeit berechnet wird. Dieser Zeitpunkt beginnt etwa 72 Stunden vor dem Eisprung und endet ungefähr 12 Stunden danach. Hier wird der Zusammenhang zwischen der Kenntnis über den Zyklus und dem Kennen der natürlichen Anzeichen der Fruchtbarkeit deutlich. Die Anzeichen sind der Zervixschleim, die Basaltemperaturkurve und der Mittelschmerz.

Natürliche Zeichen erkennen

Der Zervixschleim ist an den fruchtbaren Tagen klar und lässt sich wie Spinnenfäden bis 15 cm ziehen. Damit wird signalisiert, dass die Spermien leicht bis zur Eizelle kommen und nicht ausgebremst werden. Weiter ist die Basaltemperaturkurve ein Hinweis auf den Eisprung. Nach dem Eisprung steigt die Temperatur stark an. Die Kurvenauswertung über längere Zeit lässt Rückschlüsse zu, wann der Eisprung stattfindet, so dass gezielt eine Planung erstellt werden kann. Das dritte natürliche Anzeichen ist der Mittelschmerz, der vermutlich durch das Heranreifen und Platzen des Follikels bei dem Eisprung verursacht wird, aber nicht bei allen Frauen auftritt.