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Musik fürs Baby schon während der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine der schönsten Zeiten im Leben einer Frau. Im Körper gehen viele Veränderungen vor sich und ein neues Leben wächst heran. Die Freude auf das Kind wird mit jedem Tag größer. Doch die wenigsten werdenden Mütter wissen, dass das Ungeborene schon sieben Tage nach seiner Zeugung erste sinnliche Erfahrungen macht.

Das Ohr ist das Sinnesorgan, das als erstes als winzig kleiner Punkt zu erkennen ist. Es ist bereits im vierten Monat der Schwangerschaft voll ausgebildet und es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass ungeborene Babys im Mutterleib freudig auf die verschiedensten Töne reagieren. Töne erzeugen Schwingungen. Diese Schwingungen füttern das Gehirn direkt mit Energie, was zur Folge hat, dass der Hörsinn sich auf die Entwicklung des Ungeborenen prägend auswirkt. Als erstes nimmt das Ungeborene die „Mutterleibsmusik“ wahr, also den Herzschlag, die Stimme und die Geräusche im Bauch.

Dass das ungeborene Baby auf Töne reagiert, bedeutet aber nicht, dass es nun permanent Geräuschen ausgesetzt werden sollte. Gerade laute und lärmende Geräusche können sich negativ auswirken. Jede werdende Mutter überträgt ihre Gefühle und Emotionen auf das Ungeborene.

Hört die werdende Mutter also leichte Entspannungsmusik, strahlt sie Ruhe und Zufriedenheit auf ihr Baby aus. Ein Zustand der Entspannung entsteht erst, wenn die Pulsfrequenz pro Minute bei etwa 60 Schlägen liegt und über mehrere Minuten anhält. Die positiven Emotionen der Mutter übertragen sich auch positiv auf ihr Kind. Auf harte Rhythmen und Rockmusik dagegen reagieren Babys mit Unruhe.

Babys können sich nach ihrer Geburt an die Musik erinnern, die sie schon im Mutterleib gehört haben. Hören sie ein bekanntes Lied, reagieren sie dementsprechend. Bei Musik und Geräuschen, die sie als unangenehm empfinden, verändert sich ihre Atem- und Pulsfrequenz, beide werden schneller. Auf warme und leichte Töne reagieren Babys mit Zufriedenheit und freudiger Erregung. Die musikalische Entscheidungsfähigkeit entwickelt sich also schon im Mutterleib.